Hier findest du alle Infos zu den Förderbeträgen, Antragstellung und Nachweise – regelmäßig aktualisiert
Der Start dieses Förderprogramms im Juni 2023 war wirklich schleppend (Wirtschaftswoche am 15.08.23: „Ein Rohrkrepierer!“), aber die Bedingungen werden langsam aber stetig optimiert. Nachdem im Oktober die Einkommensgrenzen realistisch angepasst wurden, soll lt. Handelsblatt ab März 2024 das Programm mit einer doppelt so langen Zinsbindungsfrist, also 20 statt 10 Jahren nochmal attraktiver werden. Damit erhalten Familien die günstigen Zinsen für eine doppelt so lange Zeit und damit mehr finanzielle Sicherheit und Planbarkeit. Gefällt mir!
Genau wie vielen Familien, denen ich die letzten Wochen die Vorzüge dieses Programms näher gebracht und für die ich die Förderfähigkeit geprüft habe. Insbesondere das Kriterium „zu versteuerndes Einkommen“ ist für viele eine kleine Stolperfalle. Daher nachfolgend eine kurze Erläuterung.
Beispiel:

Dieses Ehepaar mit einem Kind hatte in einem relevanten Kalenderjahr Einkünfte in Höhe von 90.922,- Euro, also mehr als 90.000,- Euro.
Entscheidend ist jedoch das zu versteuernde Einkommen, das bei dieser Familie bei 71.325,- Euro lag. Förderkriterium damit erfüllt.

Wohneigentum für Familien
Ziel der Förderung:
Familien (mit geringem bis mittleren Einkommen) beim Bau oder Kauf von neuem, selbstgenutztem und klimafreundlichem Wohneigentum zu unterstützen.
Updates
1. März 2024: die KfW hat heute wie angekündigt die Zinsbindung von 20 Jahren eingeführt. Je nach Laufzeit (also Tilgungs- bzw. Ratenhöhe) beträgt der Sollzinssatz 2,35% bzw. 2,90%. Der Untzerschied zu normalen Bankkrediten schrumpft hier leider deutlich, ähnlich dem Programm 297/298. Wirklich attraktiv ist das Programm also weiterhin nur bei 10 Jahren.
1. März 2024: das Beratungsgespräch entfällt. Ein Werk-/Bau- oder Kaufvertrag darf ab sofort nur noch nach Zusage des Förderkredits durch die KfW erfolgen.
26. Juni 2024: nach mehreren kleineren Zinserhöhungen hat die KfW heute deutlich erhöht: um 0,67% auf 1,69% Sollzins bei den 10 Jahren. Das könnte wie im Dezember 2023 ein Zeichen dafür sein, dass die Fördertöpfe in Kürze ausgeschöpft sind.










