KfW-Förderung 2026: So holst du das Maximum für dein Projekt in der Region Nürnberg raus
Wer heute in der Metropolregion Nürnberg baut oder eine Bestandsimmobilie saniert, kommt an einem Thema nicht vorbei: Die Förderprogramme der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Doch der Dschungel aus Programmnummern, technischen Anforderungen und Antragsfristen schreckt viele ab. Zu Unrecht! 2026 bietet Chancen wie selten zuvor, wenn man weiß, wie man die Puzzleteile richtig zusammensetzt.
Ob du ein modernes KfW-Effizienzhaus in Erlangen planst oder ein charmantes Fachwerkhaus in Bamberg energetisch auf Vordermann bringen willst – wir zeigen dir in diesem umfassenden Guide, welche Töpfe 2026 gefüllt sind und wie du sie clever in deine Finanzierung einbaust.
Klimafreundlicher Neubau (KFN): Der Standard für 2026
Der Neubau in Regionen wie Fürth oder im Odenwald ist teuer geworden. Umso wichtiger ist es, die Zinsvorteile der KfW zu nutzen. Das Programm „Klimafreundlicher Neubau“ (Programmnummer 297/298) ist auch 2026 das Flaggschiff für alle, die ökologisch und ökonomisch sinnvoll bauen wollen.
Was bedeutet das konkret?
Um die Förderung zu erhalten, muss dein Haus den Standard EH40 erreichen und oft zusätzlich das QNG-Siegel (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude) tragen. Das klingt kompliziert, wird aber von modernen Fertighausherstellern oder regionalen Architekten in Franken standardmäßig angeboten.
Der finanzielle Hebel:
Die Zinsvergünstigung gegenüber einem normalen Bankdarlehen kann aktuell über 1,5 % betragen. Bei einer Kreditsumme von bis zu 150.000 € pro Wohneinheit sparst du über die ersten 10 Jahre allein an Zinsen rund 20.000 bis 25.000 Euro. Das ist Geld, das du direkt in eine hochwertigere Küche oder die Gartengestaltung in deinem neuen Zuhause investieren kannst.
Wohneigentum für Familien (WEF): Die Rettung für den Mittelstand
In Foren wird oft geklagt: „Als Normalverdiener kann man in Nürnberg nichts mehr kaufen.“ Das KfW-Programm 300 (Wohneigentum für Familien) tritt hier als Problemlöser auf. Für 2026 wurden die Einkommensgrenzen erneut angepasst, sodass auch Familien mit einem Haushaltseinkommen von bis zu 90.000 Euro (bei einem Kind) von extrem zinsgünstigen Darlehen profitieren.

In der Metropolregion Nürnberg, wo die Mieten für familiengerechte Wohnungen stetig steigen, ist dieses Programm oft der Baustein, der die Gesamtfinanzierung erst möglich macht. Es reduziert die monatliche Belastung massiv und gibt Familien die nötige Luft zum Atmen.
Sanieren statt Neubau: Der verborgene Schatz in Mittelfranken
In Bamberg oder in den historischen Altstädten der Region ist der Neubau oft gar nicht möglich oder gewünscht. Hier liegt der Fokus auf der Sanierung von Bestandsimmobilien. Das Programm „Wohngebäude – Kredit (261)“ ist hier das Werkzeug der Wahl.
Das Besondere: Der Tilgungszuschuss
Anders als beim Neubau gibt es bei der Sanierung oft nicht nur günstige Zinsen, sondern einen echten Geldgeschenke vom Staat. Je nach erreichtem Effizienzhaus-Standard erhältst du einen Prozentsatz deines Darlehens einfach erlassen.
- Erreichst du den Standard EH 55, sind es beispielsweise 5 % Tilgungszuschuss.
- Bei einem EH 40 mit Erneuerbare-Energien-Klasse können es bis zu 20 % sein.
Bei einem Sanierungsdarlehen von 150.000 Euro schenkt dir der Staat also bis zu 30.000 Euro. In Zeiten hoher Handwerkerpreise in Franken ist das ein unschlagbares Argument für die energetische Aufwertung deiner Immobilie.
Die drei goldenen Regeln der KfW-Förderung
Als deine Experten in der Region Nürnberg erleben wir oft, dass Kunden zu spät zu uns kommen. Damit dir das nicht passiert, beachte diese Regeln:
- Das „Vor-Beginn-Prinzip“: Du darfst noch keinen Kaufvertrag unterschrieben und noch keine Handwerker beauftragt haben, bevor der KfW-Antrag gestellt wurde. Einmal unterschrieben, ist der Topf oft für immer zu.
- Der Energie-Effizienz-Experte (EEE): Für fast alle Programme brauchst du einen zertifizierten Energieberater. Wir arbeiten mit einem Netzwerk an Profis in Erlangen, Fürth und Ansbach zusammen und vermitteln dir gerne den passenden Kontakt.
- Die Kombinatorik: Die wahre Meisterschaft liegt darin, KfW-Mittel mit regionalen Förderungen (z.B. der bayerischen Eigenheimzulage) und einem klassischen Bankdarlehen zu mischen.
Fazit: Lass kein Geld auf der Straße liegen!
Die Förderlandschaft 2026 ist komplexer geworden, aber die Summen, die im Spiel sind, sind höher denn je. Wer in der Metropolregion Nürnberg nachhaltig investiert, wird belohnt. Als Baufimanufaktur klären wir dich über alle Möglichkeiten auf, bereiten die Anträge mit dir vor und sorgen dafür, dass du den maximalen Vorteil für dein Projekt herausholst.
Lass uns gemeinsam rechnen, wie viel Förderung in deinem Vorhaben steckt. Wir sind deine Experten für Baufinanzierung in Franken – ehrlich, kompetent und immer an deiner Seite.









